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15 Jan 50 Jahre deutsch-israelische diplomatische Beziehungen

Konzert am Strand von Tel Aviv 9
Konzert am Strand von Tel Aviv am 28.9. 21015 (Foto: TSK | Omri Meron)

50 Jahre deutsch-israelische diplomatische Beziehungen

Projekt 2015

 “Acting Friends“

–Encounter – Remember – Shape the Future-

 

Konzertreise nach Israel vom 27.10.2015. bis 03.11.2015


 

Wir fliegen nach Israel. So entschlossen konnten die Jugendlichen und ihre Betreuer das zu Beginn ihrer Reise nicht sagen.Konzert am Strand von Tel Aviv 1 Verunsichert von den Anschlägen in der Altstadt  Jerusalems 2 Wochen zuvor reiste der Mädchenchor aus Weimar am 27.10.2015  nach Israel.

Konzert am Strand von Tel Aviv 2Doch sie erlebten ein ganz anderes Israel: 33° C im November, Palmen, Strand und Sonne, tolle Leute mit einer offenen, entspannten Mentalität, ein sehr modernes Stadtbild Tel Avivs, an einigen Orten Security und eine wunderschöne Altstadt. Ihr Zuhause war das Bildungszentrum Hakfar Hayarok. Die Schulehat ganz spezielle Merkmale: es wird nicht nur Wert auf die Schulausbildung gelegt wie wir  in Deutschland kennen, sondern speziell auf die Entfaltung eines Schülers aus eigenem Willen und die Erfahrung beim Arbeiten in der Landwirtschaft. Das Gelände der Schule beherbergt beispielweise 200 Kühe, auch Schweine, Pferde, Hühner und Pfauen auf dem Schulgelände. Für die Jugendlichen aus Weimar eine besonders interessante Erfahrung.

 


 

Konzert am Strand von Tel Aviv 3

 

Schon am nächsten Tag trafen sich die Jugendlichen mit Mitgliedern des Earth People Ensembles, um gemeinsam  mit ihnen das erste Konzert in Israel in Hakfar Hayarok vor 300 Schülern des Bildungszentrums zu geben.

Roni Sidons Violine war ein ganz besonders Instrument. Es war  eine„Violin of hope“ und sie sprach über das Projekt “violins of hope”:

 

 

 

Roni Sidon, Hakfar Hayarok

Roni Sidon, Hakfar Hayarok

Weinstein, a second generation of violinmakers, holds the project for years.

The project includes collection of violins that were owned by Jews before and during the holocaust.

After 1945, no one wanted to play on a German violin in Israel.

For this reason, Weinstein’s father gathered many instruments that musicians brought to Israel. These were many simple violins, bought frequently by Jews before World War 2. Some of the violins were decorated with a decoration of the Star of David – an indication that these violins belonged to Klezmers. Klezmers loved to play Jewish melodies.Violin of hope

As a violinmaker, Amnon’s father bought the survivors violins. Thus evolved a unique collection, later passed into the hands of the son, Amnon.

Over the years, more violins, that were given to Amnon or purchased by him, were added to the presentation of the violin that was owned by a Jewish musician, before he was deported to Auschwitz. These two students tell the story connected to the violin and introduce the project “Violins of Hope”collection. The violins are used in concerts held in Jerusalem, Istanbul, London, Berlin and more, where they were exhibited and played in synagogues, churches and symphony concert halls.

I would like to share with you an amazing story, which was told me by Wienstien.

One violin was thrown out of a train that left Drancy, near Paris, going east to Auschwitz. While the train stopped and the rail has been fixed, a Jew imprisoned in the cattle car called out to the workers: “Take this violin. I may get to my death but the violin should live”.

Weinstein got the violin from a French maker who heard about the project and told him the story he heard from descendants of the original train laborer.

Roni Sidon, Hakfar Hayarok, IsraelThis violin is part of the collection of “violins of hope”. The violin was built in a small workshop in Czechoslovakia circa 1840.

According to the Star of David, we know the violin was built for Jews who probably played Klezmer.

To enhance the memory Weinstein dedicated the reconstruction work of each violin to a different entity, by gluing a note inside the instrument. This violin is dedicated to the memory of Klezmers.

It is an honor for me, as a third generation to holocaust survivors, to play this violin.

Thank you.”

Roni Sidon, Hakfar Hayarok

 

Ein Höhepunkt:

Konzert am Strand von Tel Aviv (Jaffa-Cassis Hall).Es war das Konzert am Strand von Tel Aviv (Jaffa-Cassis Hall). Um 16 Uhr war das Earth People Ensembles am Ort des Geschehens. Das Konzert „Acting Friends – 50 Jahre deutsch – israelische Beziehung“. startete um 19 Uhr. Es war eine große Ehre, dass das  Konzert in Israel in Anwesenheit des Ministerpräsidenten von Thüringen Herrn Bodo Ramelow, dem Wirtschaftsminister Herr Wolfgang Tiefensee und dem Oberbürgermeister von Erfurt Herrn Andreas Bausewein stattfinden konnte.

Gestartet haben junge Menschen aus Israel mit klassischer Musik. Esentstand ein kurzes Programm aus Klassik, Gospel, Jazz und Pop, begleitet von den rauschenden Wellen. Herr Ministerpräsident Bodo Ramelow und Herr Minister Wolfgang Tiefensee waren sehr beeindruckt.

Fotos: TSK | Omri Meron

 

Am Donnerstag ging es direkt nach Akko. Dort gaben die Jugendlichen ein Konzert in der jüdischen Schule Ort Darsky. Ursprünglich war es geplant, dass auch die Jugendlichen der arabisch-muslimischen Schule „Ort Hilmi Shafie School“ kommen sollten, aber durch die besondere politische Situation kamen die Gäste nicht zu diesem Konzert. Dafür sind wir dann nach dem Konzert zur arabischen Schule gefahren, wo wir sehr herzlich empfangen worden sind.

Konzert am Strand von Tel Aviv, IsraelVon Akko ging es direkt nach Tel Aviv. Dort trat das Earth People Ensemble zur Ausstellungseröffnung

„50 Jahre deutsch – israelische diplomatische Beziehungen“, die durch den Oberbürgermeister Tel Avivs eröffnet wurde, im alten Bahnhof von Tel Avivauf.

Freitag und Samstag waren ganz den Familien gewidmet. Nach den tollen Erlebnissen der ersten Tage war nun Zeit, um Tel Aviv mit den Gastgebern zu erkunden. Sie zeigten ihr schulisches Leben, führten die Jugendlichen aus Deutschland abends zu den schönsten Restaurants und Läden, zeigten ihnen aber auch ihre Märkte, ihre Musik und ihr Essen – Humus und Falafel als alltägliches Leben des Landes und seine Sitten – es wurde ein herrlicher Austausch!

deutsch-israel diplomatische beziehungAm Sonntag trafen sich alle Beteiligten im Musikzentrum Beit Rayoushka. Anschließend wurde eine Fahrt mit dem Traktor durchs Gelände von Hakfar Hayarok gemacht. Hier konnte man sehen, dass der Ursprung und Aufbau des Staates Israel sehr vom Kibbutzgedanken getragen war. Nach dem Mittagessen gab es einen Workshop mit dem Thema „Leadership Session“ und der Abend wurde mit gemeinsamem Musizieren abgeschlossen.

Der Montag war der Tel Aviv Jaffa Tag. Gestartet sind die Jugendlichen in Jaffa und haben in der St. Pauls Kirche Lieder gesungen. Es ging dann entlang des Strandes nach Tel Aviv und die Jugendlichen haben Freizeit bekommen.

koordinationszentrum deutsch israelisches jugendzentrumAm Dienstag dem 03.11.2015 haben sich alle Jugendlichen nochmal im Bildungszentrum getroffen, um Auf Wiedersehen sagen zu müssen. Es brauchte sehr lange Zeit bis alle letztlich im Bus waren und die Abfahrt zum Flughafen starten konnte.

Die Woche in den Gastfamilien verstrich wie im Fluge, und die Jugendlichen taten sich sehr schwer, die Gruppe und das Land wieder zu verlassen. Mit tollen Erfahrungen, Erinnerungen an vielen neuen Kontakten kamen sie wieder nach Deutschland zurück.

 

FÖRDERVEREIN BEGEGNUNGEN 2005Freistaat Thueringen Staatskanzlei
Internationaler Jugendaustausch
und Jugendförderung e.V.

Neanderplatz 4
D 99768 Ilfeld
Thüringen VR 754


 

Frank Balzer
support@balzer-frank.de
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